Via Regia
800 Jahre Bewegung und Begegnung
Die Ausstellung erzählt eine bewegte Geschichte. Sie thematisiert das Leben an und auf der via regia. Unzählige Menschen sind auf ihr im Laufe der Jahrhunderte gereist, gepilgert, vor Kriegseinwirkungen oder Elend geflohen. Waren und Güter, aber auch Kunst und Kultur wurden auf ihr transportiert. Baumeister und Handwerker hinterließen Zeugnisse ihrer Künste. Wer auf ihr entlang zog, überschritt Grenzen. Kulturen und Sprachen änderten sich, Währungen wechselten. Die Reisenden kamen mit neuen Nachrichten, Ideen, anderem Wissen, lernten ihrerseits, brachten Wohlstand und wechselnde Moden, aber auch Elend und Krankheiten. Die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden im Auftrag des Freistaates Sachsen diese kulturhistorische Ausstellung in Görlitz ausrichten. Sie konzentriert sich auf die Kernzeit der achthundertjährigen via regia von der Mitte des 13. bis ins 19. Jahrhundert. Im Rückblick auf die Veränderungen durch die Industrialisierung und der damit verbundenen Verlagerung des Verkehrs auf die Schiene und im Ausblick auf die gesellschaftlichen Veränderungen im zusammenwachsenden Europa zeigt die Ausstellung sowohl den Verlust an Bedeutung in der unmittelbaren Vergangenheit als auch den Wiedergewinn an Bedeutung in einem Europa des 21. Jahrhunderts. Zentraler Ausstellungsort der Landesausstellung ist der Kaisertrutz in Görlitz, der für die Ausstellung so aufwändig wie nachhaltig saniert wird. Auf einer Ausstellungsfläche von etwa 1.800 qm werden über fünf Etagen einzigartige Ausstellungsobjekte in spannenden Themen inszeniert. Über ein Guide-System erhält der Besucher der Ausstellung und der Stadt detaillierte Informationen, sodass der Besuch zu einem außergewöhnlichen Gesamterlebnis werden kann. In den Museen der Stadt Görlitz werden zur Landesausstellung korrespondierende Themen vorgestellt.
Projektbüro
„3. Sächsische Landesausstellung via regia“
Tel. +49 (0) 351.49147352
info-landesausstellung@skd.museum
www.skd.museum








