1. Der Kaiser aus Bayern und der Wandel der Welt

    In Bayern hat er Heldenstatus: Kaiser Ludwig IV. hat als erfolgreicher bayerischer Herzog, als erster Wittelsbacher auf dem Kaiserthron, als Förderer der Städte und als standhafter Kämpfer gegen päpstliche Machtansprüche großen Ruhm erlangt. Ludwig IV., der 1314 zum römisch-deutschen König und vierzehn Jahre später in Rom zum Kaiser gekrönt wurde, gilt als Identifikationsfigur der bayerischen Geschichte und ist eine Ausnahmegestalt der mittelalterlichen Geschichte. Der ursprünglich despektierlich gemeinte Zusatz, „der Bayer“, den ihm der Papst gab, ist längst zur ehrenvollen Auszeichnung geworden. Das Haus der Bayerischen Geschichte nimmt das 700-jährige Jubiläum der Königswahl Ludwigs des Bayern im Jahr 1314 zum Anlass, seine Herrschaft und deren Grundlagen in den Mittelpunkt einer großen Geschichtsschau in Regensburg zu stellen.


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  2. UNESCO-Welterbe an der Donau

    Die Stadt mit dem Donaufaktor. Sandra Paretti ist die Dichterin der „Regensburg-Formel“: „Diese schöne Stadt hat zwei Gesichter, eines aus Stein, das andere aus Wasser, nur von der Donau aus betrachtet verschmelzen beide zu einem Ganzen.“ Die Stadt der Türme kann auf 1.200 historische Bauwerke verweisen, die in Regensburgs Altstadt dicht beieinander stehen. Patrizierpaläste künden von vergangenem Reichtum, das Alte Rathaus erinnert an die Zeiten, in denen die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches nach Regensburg zum Reichstag riefen. In Regensburg ist Geschichte nicht Vergangenheit.


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